Mittwoch, 10. Dezember 2025

Traum - Oktober 2002

In einem sehr lebendigen Bild habe ich eine Erfrischung gesehen, die so wie ein Wind von Himmel auf die Erde herunter kam. In diesem Wind war Liebe, Stärke und alles was die Menschen brauchen um für die Endzeit vorbereitet zu werden. Ich beobachtete und liebte diesen Wind, und freute mich unheimlich für so eine wunderbare und einfache Weise durch welche den Menschen Hilfe zukommt.


Ich sah meine Geschwister aus der Gemeinde in den ersten Reihen, als diejenige die logischerweise als die ersten Hilfe aus dem Himmel beanspruchen. Weiter in dieser Menschenmenge waren andere, die Erfrischung erwartet haben, und dann noch weiter sah ich Leute die komplett uninformiert sind über das was auf uns zukommt, und die auf gar nichts hoffen.


Wie groß nur war meine Verwunderung, als ich im nächsten Moment sah, wie zwei Prediger aus meiner Gemeinde, die ich gut kannte, sich zwischen diesen wunderbaren Wind und dem ganzen Volk stellten. Sie verweigerten dem Wind die Erfrischung der Menge, ohne welche niemand in schwierigen Zeiten überstehen kann. Ich sah, dass die Tätigkeit dieses Windes absolut notwendig ist. Trotztem stellten sie sich in überheblichem Geist, diese zwei, die berufen sind diesem Volk zu dienen.

Im nächstem Bild sah ich deutlich wie diese zwei Prediger auf dem Boden tot liegen. Von dessen Körper stieg Rauch empor. Sie sind nicht durch Menschenhand getötet worden. Sie haben einer größeren Macht auf dem Weg gestanden. In einem großem Saal sah ich gleiche Menschenmenge, komplett verloren und verwirrt, so wie Schafe ohne Hirten. Die liefen hin und her gerissen, schnell und desorientiert. Ich sprach zu ihnen mit der Stimme, die aus mir herauskam, aber nicht mir gehörte: "Tut Buße!" Kraft aus dieser Stimme hat jeden erreicht, und angehalten.

Mittwoch, 12. März 2025

Wessen Interpretation wahrer ist: Ein Bauer oder Theologe

Offenbarung 5:2 Und ich sah einen mächtigen Engel, der mit lauter Stimme verkündete: "Wer ist würdig, das Buch zu öffnen und seine Siegel zu entsiegeln?"


Nachdem wir eine bildliche Darstellung von Gott hatten, der ein Buch in der Hand hält, kommen wir zu einem anderen Bild:

Engel.

Kurz gesagt, der Engel in der Offenbarung steht nicht nur für die himmlischen Wesen, sondern auch für ihre menschlichen Gefährten. Das ist klar; Wenn wir sagen, dass ein Mann oder eine Frau ein Engel ist, dann vermitteln wir nur intuitiv die Wahrheit, dass diese Güte in ihnen himmlischen Ursprungs ist.

Der Engel ist ein Symbol für die Erweckungs- und Reformationsbewegungen der letzten Zeit. Ein Bild für treue Menschen auf der ganzen Welt, die sich nicht verführen lassen.

Dieser Satz wirft die Frage der Interpretation auf; Es stellt sich auch die Frage der Autorität. Warum?

Warum sollte sie Fragen stellen, wenn sie schon vor langer Zeit gelöst wurden?

Offensichtlich handelt es sich um eine Kontroverse über etwas, das als selbstverständlich gilt. Genau darin besteht zu diesem Zeitpunkt die Falle. Und das ist kein Hinterfragen, kein Prüfen, nicht Offenheit. Wir befinden uns gerade deshalb in einer Krise, weil wir falsche Konzepte haben, die wir nicht weiterführen können, wenn sie nicht umgestoßen werden.

Wie kann man Reformen erreichen, wenn nicht durch eine reformistische Denkweise, durch einen neuen Ansatz und eine neue Spiritualität?

Wir leben in einer Zeit des menschlichen Stolzes, der Lügen und der Korruption auf allen Ebenen. Es besteht ein Bedarf an einem starken moralischen Rückgrat von Einzelpersonen und Institutionen. Es muss sich ändern.

Wer wird die Massen anführen? Wer kann die Dinge verstehen?

Warum gibt es göttliche Geheimnisse und wem werden sie offenbart?

Die Bibel ist geistlich. Es kann nur geistig verstanden werden.

Das Priestertum hat verschiedene Lösungen, die es uns anbietet, aber der Engel stellt eine relevante Frage: WER IST ES?

Hier ist zu wenig Platz, um sich mit allen Seiten der Frage der Interpretation und Autorität auseinanderzusetzen.

Deshalb machen wir einen einfachen Vergleich:

Wir haben zwei Bücher in unserer Sprache veröffentlicht, die von Menschen unserer Herkunft geschrieben wurden. Wir werden keine Namen nennen, das haben wir uns selbst versprochen und dafür gibt es Gründe.


Das erste Buch wurde von einem Doktor der Theologie geschrieben, es ist ein Buch der Interpretationen der Offenbarung.

Die zweite wurde von einem Bauern geschrieben, der von Beruf Bauer ist. Übrigens ist es sehr hässlich, dass in unserem Land, wie auch in vielen anderen Nationen, das Wort Bauer als Beleidigung verwendet wird. Ein Bauer zu sein ist etwas sehr Lobenswertes und Gottgegebenes.

Wir lesen aus dem Buch der Theologen:














Hier ist also klar, was behauptet wird. So ist es möglich, die Offenbarung zu verstehen, es ist möglich, sie mit Hilfe wissenschaftlicher Mittel und Werkzeuge zu entsiegeln.

Wer ist es wert? Die Antwort hier ist, dass ich, der ich ausgebildet und studiert habe, die Originalsprachen kenne usw.

Willst du wissen, wer es nicht wert ist? Jemand, der nicht gebildet und ausgebildet ist und nicht alles weiß.



Es ist interessant, dass danach ab Seite 28 etwas völlig anderes behauptet wird:









Lassen Sie uns kommentieren.

Wenn wir nur bei den ersten Aussagen verharren würden, ohne Teile der Wahrheit hinzuzufügen, wäre es für uns viel einfacher. Es wäre viel ehrlicher, offen zu sagen: Nur wir Wissenschaftler können das Buch verstehen und entsiegeln.

Hier sehen wir aber, daß nach diesen ersten Behauptungen das alles doch einen religiösen Ton bekommen muß. Der Autor der Offenbarung ist der Heilige Geist und Christus ist das Zentrum.

Wir schlugen den Mann zuerst mit der wissenschaftlichen Methode, steckten ihn mit den Regeln der Interpretation ins Gefängnis und gaben ihm dann die Freiheit zu essen und zu trinken.

 

Kommen wir nun zum zweiten Buch:




Hier wird behauptet, dass es nur einen Weg gibt, die Offenbarung zu verstehen.

Dieser Weg erfordert keine wissenschaftlichen Methoden.

Es gibt keine Auslegungsregeln. Ich weiß nicht, wo Jonathan gelebt oder gearbeitet hat usw.

Diese Methode der Interpretation ist exklusiv.


Die Frage ist: Wer hat Recht?

Montag, 3. März 2025

Die Lösung liegt in der rechten...

 Die Verirrung des politischen Christentums


Off. 5,1 Und ich sah in der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß, ein Buch, beschrieben innen und außen, versiegelt mit sieben Siegeln. 


Offenbarung 5 spricht vom Buch in der rechten Hand dessen, "der auf dem Thron sitzt". Welch tiefgreifende Bedeutung liegt darin! Gott selbst hält das Buch, durch das er zu uns spricht, durch das er sich uns offenbart. Erkennen wir, dass wir ein Volk des Buches sind?

Doch wenn wir uns allein an das Buch halten, können wir nicht gleichzeitig an menschlichen Traditionen festhalten. Es gibt Tradition und es gibt die reine Lehre. Traditionen sind oft starr und unveränderlich; wir können uns nicht aussuchen, in welche Tradition wir hineingeboren werden.

Evangelisch, Katholisch, Freikirchen, Islamisch... das haben wir uns nicht ausgesucht!

Gott hält nichts Vergängliches in seiner Hand. In der katholischen Tradition herrscht die Vorstellung, dass das Alte dem Neuen überlegen sei. Je älter die Kirche, je älter die Statue desto näher seien wir dem Ewigen. Doch gleicht unsere Spiritualität dann nicht eher einem Autofahrer, der nur in den Rückspiegel schaut?

 Wenn wir die Worte des Buches in Gottes rechter Hand und die wahre Lehre unserer Kirchen verständen, würden sich unsere Proteste nicht vor Regierungsgebäuden, sondern vor den Türen unserer Kirchen erheben! Denn je mehr Wahrheit eine Kirche zurückhält, desto größer ist ihre Verantwortung.

Auf wessen Hände blicken wir? In wessen Hände haben unser Priestertum und unsere Prediger uns gegeben?

 Warum hege ich, euer Bruder im Glauben, eine tiefe Skepsis gegenüber dem politischen Christentum?

 Weil nirgends geschrieben steht, dass das Buch in den Händen eines Präsidenten oder Premierministers ruht. Was können wir von der Politik erwarten? Ist ein sterblicher, sündiger Mensch würdig unseres uneingeschränkten Vertrauens, unserer Hoffnung auf vollkommene Gerechtigkeit?

1. Ihr könnt nicht zwei Herren dienen

Ihr könnt nicht gleichzeitig dem irdischen und dem himmlischen Königreich die Treue halten. Seht den Widerspruch: Ein Gläubiger tadelt einen Politiker wegen dessen Unaufrichtigkeit, Diebstahl und Korruption. Doch ein wahrer Politiker wäre kaum ein wahrer Gläubiger. Denn der größte Mensch, der je auf Erden wandelte, sprach: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt."

Und weiter: "Die Könige dieser Welt herrschen, aber so soll es unter euch nicht sein." Wer sind diese "euch"? Politiker? Nein, Brüder und Schwestern im Glauben.

Ein Politiker kann durch Gottes Gnade ein Gläubiger werden, doch einem Gläubigen wird es schwerfallen, den Pfad der Politik zu beschreiten. Wir schließen diese Möglichkeit nicht aus, denn bei Gott ist alles möglich.

In meinen 32 Jahren als Gläubiger habe ich noch nie von einem Politiker gehört, der vor seinem Eintritt in die Politik Gottes Rat gesucht hätte.

Kürzlich erhielt ich ein Angebot, in die Kommunalpolitik einzutreten, das ich ablehnen musste. Ich erklärte, dass ich gerne mit Rat und Tat zur Seite stehe, doch mein Kaiser, der das Buch in seiner rechten Hand hält, hat bereits meine Stimme.

Warum "rechte" Hand? Ist Gott Rechter? Einige scheinen zu glauben, Gott sei auf der Seite der "Rechten". Christlich-konservative Parteien, nationalistische Bewegungen, sie gewinnen an Einfluss. Viele hoffen, sie würden uns von Genderideologie, Liberalismus und Säkularismus befreien.

Doch was ist die "Rechte" in der Politik? Sie geht von Ungleichheit aus, befürwortet soziale Hierarchien. Sie hält Ungleichheit für unvermeidlich, natürlich, normal und sogar wünschenswert.

Das ist nicht Christus Seine Position!

2. Was sind die Früchte dieser Politik?

Erinnern wir uns an die Ursachen des Krieges in Bosnien. Er wurde von drei Kräften angefacht: dem politischen Islam, der politischen Orthodoxie und dem politischen Katholizismus.

Wie können wir, die wir die Auswirkungen des Klerikalfaschismus am eigenen Leib erfahren haben, auf globaler Ebene Gutes erwarten?

Ich bin ein Mann der orthodoxen Tradition und des adventistischen Glaubens. Ich lehne Extremismus und Elitismus ab. Soll ich, nur weil ich an die Lehren des Adventismus glaube, meine Tradition verleugnen und mich über sie erheben? Niemals!

Unser Glaube ist ein Geschenk der Gnade, kein Grund für Überheblichkeit.

3. Was tun religiöse Führer in der Politik?

Was werden diejenigen tun, die Gerechtigkeit lehren sollten, wenn sie sich einer politischen Richtung verschreiben?

Seht auf Daniel 2 und 3: Am Ende der Zeit stehen die politischen und geistlichen Mächte Babylons, Persiens, Griechenlands und Roms. Sie sind die religiösen Institutionen der Endzeit.

Offenbarung 13 spricht von Amerika, einer politischen Macht, die das Bild des Tieres errichtet, eine neue mittelalterliche Schreckensherrschaft. Dies sind die Füße, auf denen das politisch-religiöse System der Endzeit ruht. Alle, deren Glaube schwach ist, werden sich ihm anschließen.

Alle Nationen werden gezwungen sein, sich diesem System zu unterwerfen, durch politische und religiöse Mittel. Das politische Christentum widerspricht dem Willen Gottes.

4. Wir glauben, dass Gläubige sich für Gerechtigkeit einsetzen sollen

Gläubige sollen die Politik beraten, um eine gerechte Gesellschaft zu schaffen. Man muss kein Gläubiger sein, um das Böse zu erkennen, doch man muss gläubig sein, um das größere Übel zu erkennen: falsche Gerechtigkeit und falsche Heiligkeit.

Ein Gläubiger ist weder für noch gegen die Regierung, sondern gegen falsche Gerechtigkeit.

Hier ist der Unterschied zwischen wahrer und falscher Gerechtigkeit:

  • Falsche Religion betet und gibt Gott zurück, was sie bereits erhalten hat.
  • Ein falscher Gläubiger betet für sich selbst, ein wahrer Gläubiger betet gegen sein Ego.
  • Falscher Glaube sucht äußere Dinge, wahrer Glaube sucht innere Dinge.

Der letzte Krieg ist ein geistlicher Krieg zwischen diesen beiden Optionen.

Was ist das Ergebnis?

Daniel 2,44: "Aber zur Zeit dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das ewig bestehen wird. Und sein Königreich wird keinem anderen Volk überlassen werden. Es wird alle diese Königreiche zermalmen und vertilgen; aber es selbst wird ewig bestehen."