Fortsetzung
7. Sie bauen ihre Argumentation durch unnötige Begriffe auf. Ihre Logik ist oft nicht klar und wird durch viele unklare Begriffe verdeckt. Dies geschieht auf ähnliche Weise wie bei den Scholastikern des Mittelalters, die zu abstrakte Begriffe verwendeten und sich von der einfachen und klaren Lehre Jesu entfernten. Die Bibel spricht einfach, klar und verständlich. Doch ihre Schriften sind voller komplizierter Ausdrücke, die oft mehr verwirren als erhellen.
8. Die Gelehrten stellen den Glauben und die geistliche Erfahrung als etwas Zweitrangiges dar. Sie betonen, dass das wichtigste die "richtige" Methode zur Bibelauslegung ist. Damit entfernen sie sich von der Wahrheit, dass der Geist Gottes uns führt und lehrt. Die Bibel wurde unter der Inspiration des Heiligen Geistes geschrieben, und sie kann nur durch den Heiligen Geist richtig verstanden werden. Aber sie stellen ihre intellektuellen Methoden über den Heiligen Geist.
**B) DIE ERKENNTNIS DER WAHRHEIT UND DER WISSENSCHAFT**
9. Sie beanspruchen, die Wahrheit besser zu kennen als der Rest von uns. Ihr Wissen und ihre Bildung stellen sie als unfehlbar dar, während sie Menschen, die weniger gebildet sind, unterschätzen. Sie vergessen, dass Gott die Weisheit der Welt für Torheit erklärt hat und dass Er den einfachen Menschen die Geheimnisse des Himmels offenbart, während die Weisen dieser Welt oft im Dunkeln tappen.
10. Die Gelehrten haben sich in die wissenschaftliche Erforschung der Bibel vertieft und das persönliche Bibelstudium, das vom Heiligen Geist geleitet wird, in den Hintergrund gedrängt. Ihre Werke stützen sich auf menschliche Weisheit, und sie ignorieren oft die göttliche Offenbarung. Die Wissenschaft ist gut, solange sie in den Dienst des Glaubens gestellt wird, aber sobald sie sich über den Glauben erhebt, führt sie zu Stolz und Arroganz.
11. Die Gelehrten suchen ständig nach neuen Erkenntnissen, nach neuen Entdeckungen, aber sie vergessen, dass die wahre Weisheit nicht in den Büchern, sondern im Gebet und in der Gemeinschaft mit Gott liegt. Der Weg zur Wahrheit führt nicht über endlose Debatten und Theorien, sondern über das einfache Vertrauen in Gottes Wort.
12. Sie verwerfen oft prophetische Botschaften und neue Offenbarungen, weil sie nicht in ihre wissenschaftlichen Theorien passen. Aber Gott offenbart sich den Demütigen und nicht den Hochmütigen. Die Bibel warnt uns davor, den Geist nicht auszulöschen und prophetische Worte nicht zu verachten. Doch genau das tun die Gelehrten, wenn sie sich weigern, neue Botschaften zu prüfen, die außerhalb ihrer Denkschule entstehen.
13. Die Gelehrten vernachlässigen die geistlichen Gaben, die Gott seinem Volk gegeben hat. Sie verlassen sich mehr auf ihre intellektuellen Fähigkeiten als auf den Geist Gottes. Dabei vergessen sie, dass es die Gaben des Geistes sind, die die Gemeinde aufbauen, und nicht die wissenschaftlichen Erkenntnisse.
**C) VERFÜHRUNG UND IRRWEGE**
14. Die adventistischen Gelehrten haben begonnen, die Weisheit der Welt mehr zu schätzen als die Weisheit Gottes. Sie folgen den Lehren und Philosophien dieser Welt, anstatt sich auf das einfache, klare und kraftvolle Wort Gottes zu verlassen. Dies führt dazu, dass sie die Gemeinde auf Irrwege führen und vom Glauben abbringen.
15. Sie erheben sich selbst und ihre Theorien über das Wort Gottes. Ihre Lehren werden zu Dogmen, und jeder, der ihnen widerspricht, wird als Ketzer bezeichnet. Doch die Bibel warnt uns davor, dass in den letzten Tagen falsche Lehrer auftreten werden, die versuchen, das Volk Gottes zu verführen.
16. Ihre Studien und Werke führen zu Verwirrung unter den Gläubigen. Anstatt den Glauben zu stärken, bringen sie Zweifel und Unsicherheit in die Gemeinden. Doch der wahre Glaube kommt aus dem Hören des Wortes Gottes, und nicht aus endlosen Debatten und Diskussionen.
**Schlussfolgerung**
Es ist an der Zeit, dass wir uns wieder auf die einfachen Wahrheiten des Evangeliums besinnen. Wir dürfen uns nicht von den Gelehrten und ihren Theorien verwirren lassen. Unser Glaube basiert auf dem Wort Gottes und wird vom Heiligen Geist geleitet. Lasst uns deshalb standhaft bleiben im Glauben und nicht den Irrlehren dieser Welt folgen.
---